Vom “Stupid German Money” zur intelligenten Geldanlage

Wir Deutschen gelten im Ausland als eher vorsichtiges, in einigen Ländern gar als ängstliches Volk. “German Angst” ist im Ausland ein geflügeltes Wort.
Besonders in Bezug auf unsere „Geldanlagestrategie“ werden wir vom Ausland oft belächelt. Vom Stupid German Money ist die Rede, was wenig respektvoll auf unsere nicht besonders weitsichtige Art der Geldanlage abzielt. Ich möchte jetzt gar kein “Sparer-Bashing” der Deutschen betreiben, in anderen Ländern gibt es andere Probleme. Aber tatsächlich ist die Sparquote in Aktien und Aktienfonds bei Briten, Franzosen und US-Amerikanern ungleich höher als hierzulande. Nicht einmal 10% des Vermögens halten wir Deutschen in Aktien und -fonds. Da ist noch gewaltig Luft nach oben, wie ich finde.

Dabei wird das Parken von hohen Beträgen (ab EUR 100.000) auf Giro- und Tagesgeldkonten immer mehr zur schwelenden Gefahr für die Sparer und Kontoinhaber. Nicht nur, dass Sparer Strafzinsen zahlen müssen. Banken nennen die Strafzinsforderungen lieber “Verwahrentgelt” oder manchmal auch Negativzinsen, was aber nichts an dem Umstand ändert, dass für das Halten von Cashbeständen 0,5 % p.a. und mehr von den Banken aufgerufen wird.
Das ist das eine. Aber was viel schlimmer, nachhaltiger und tückischer als Strafzinsen ist, ist die Inflation, die immer mehr an der Kaufkraft der Sparguthaben nagt. Lag die Inflationsrate in 2020 bei durchschnittlich 0,5%, was sehr niedrig ist, müssen wir für 2021 per heute mit einer Inflationsrate von 2,5% leben.

Die Inflation ist besonders tückisch, denn man wähnt sich in Sicherheit, da die Beträge auf den Konten gleich bleiben. Jedoch sinkt die Kaufkraft, d.h. du kannst dir von deinem Geld immer weniger kaufen. Was von heute auf das nächste Jahr noch scheinbar harmlos aussehen mag, potenziert sich mit jedem Jahr. Dein Geld verliert von Jahr zu Jahr immer mehr an Wert. Damit sparen sich die Deutschen arm. So schnell wie das Geld an Wert verliert, kannst du gar nicht sparen, um den Kaufkraftverlust auszugleichen.

Das kannst du tun:

  1. Investiere in Sachwerte
    Sachwerte sind Immobilien, Aktien/Aktienfonds und Rohstoffe wie z.B. Gold. Auch wenn die Preise scheinbar schon stark gestiegen sind, ist es grundsätzlich immer sinnvoll, in Aktien zu investieren. Mit Aktien erwirbst du einen kleinen Teil eines börsennotierten Unternehmens. Du wirst sozusagen (Mit-)Eigentümer einer Aktiengesellschaft.
  2. Streue dein Vermögen
    Damit du nicht “alle Eier in einen Korb legst” investierst du am besten über global anlegende Aktienfonds in die großen Märkte der Welt. Wenn du zudem noch über eine eigene Immobilie verfügst, die du vermietest und daraus Mieteinnahmen erzielst, ist das schon mal eine gute Aufteilung deines Vermögens.
  3. Investiere langfristig
    Kapitalmärkte bewegen sich in Wellen und Zyklen. Das ist normal und nichts schlimmes. Die meisten Menschen sind jedoch so gestrickt, dass sie Angst haben vor Verlusten. Das ist auch nichts unnormales. Was wir einmal besitzen, möchten wir ungern wieder hergeben. Wenn es an den Börsen bergab geht, ist das meist wenig erfreulich. Jedoch kannst du dir sicher sein, dass nach jedem Abschwung auch wieder ein Aufschwung folgt. Es weiß nur keiner genau, wann das sein wird.
    Daher ist die höhere Rendite, die du mit Aktien erzielen kannst eine Art “Belohnung”, die du für dein Durchhaltevermögen bekommst.

Wenn du wissen möchtest, wie eine Anlage in Aktien- oder allgemein in Wertpapierfonds auch für dich aussehen kann, melde dich gerne bei mir.

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Carmen Stephan
Diplom-Kauffrau
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