Immer mehr Frauen wollen ihre finanziellen Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen – und die Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt sie dabei aktiv. Zu diesem Engagement darf ich als Finanzberaterin für Frauen beitragen. Auf der Wiesbadener Stadtwebsite finden Sie zwei Videos, in denen ich als Finanzmentorin zu Wort komme und praxisnahe Impulse rund um Geldanlage, Vorsorge und finanzielle Selbstständigkeit gebe. Die Videos sind Information und Einladung zum Webinar zugleich. Zu den Webinaren können Sie sich direkt über den Anmeldelink unter den Videos anmelden. Im ersten Video geht es um Altersvorsorge und im zweiten Video geht es um Geldanlage. Die Webinare werden vom ‚Büro für staatsbürgerliche Frauenarbeit‚ (Büro-F) für die Stadt Wiesbaden organisiert und durchgeführt und stellen einen direkten, persönlichen Zugang zum Thema Finanzen dar, insbesondere für Frauen, die bislang wenig Berührung mit Geldanlage und Altersvorsorge hatten.
Überdies bietet die Stadt Wiesbaden eine neue Broschüre mit dem Titel „Rund ums Geld“, die Bürgermeisterin Christiane Hinninger Anfang 2026 vorstellte. Erarbeitet hat sie eine Projektgruppe aus SCHUFA Holding AG, R+V Versicherung, dem Sozialdienst katholischer Frauen, dem Amt für Soziale Arbeit, dem Sozialleistungs- und Jobcenter sowie der Kommunalen Frauenbeauftragten.
Der Hintergrund: Die Erwerbsbiografien von Frauen führen noch immer häufig dazu, dass ihnen weniger Geld zur Verfügung steht und ihre Altersversorgung geringer ausfällt als die von Männern. Während sich strukturelle Ursachen wie der Gender Pay Gap nur langfristig ändern lassen, will Wiesbaden schon jetzt ansetzen – beim Wissen rund ums Geld. Die Broschüre erklärt kompakt und verständlich Themen wie Familienleistungen, Wohnen, Schulden, Kredite sowie Betrugsmaschen im Internet, zugeschnitten auf die Lebensrealität von Frauen, etwa Alleinerziehenden. Sie steht digital und smartphone-tauglich unter wiesbaden.de/frauen-rund-ums-geld zur Verfügung und wird aktiv in Frauengruppen, Stadtteilangeboten und Beratungsstellen eingebracht.
Mein Fazit: Initiativen wie diese zeigen, dass finanzielle Bildung für Frauen kein Nischenthema mehr ist, sondern zunehmend dort ankommt, wo Frauen ohnehin unterwegs sind – in ihrer Stadt, ihrem Stadtteil, ihrem Alltag. Genau das braucht es, damit aus Wissen auch Handeln wird.







