Lassen Sie Ihr Geld für sich arbeiten, damit Sie später die Früchte seiner Arbeit ernten können.

Sind Sie auch manchmal genervt von den Nachrichten über die ewig leeren Rentenkassen? Können Sie es auch manchmal nicht mehr hören, wie sehr gerade Frauen von Altersarmut bedroht seien? Warnungen und Schreckensszenarien gibt es viele, jedoch geht kein Politiker das Thema Altersabsicherung wirklich mit Entschlossenheit an. Die Lösungsvorschläge wie z.B. die Aktienrente sind halbherzig und nicht wirklich durchdacht. Zudem gewinnt man mit Rentenreformen keine Wahlen, soviel ist klar. Irgendeine Wählergruppe zieht immer den Kürzeren. Stellt man die Rentner besser, rebelliert die arbeitende Bevölkerung. Nimmt man den Rentner etwas weg, um die aktuellen Beitragszahler zu entlasten, hat man als Politiker die immer größer werdende Schar der Rentner gegen sich. Alles nicht politisch opportun.

Umso mehr möchte ich Sie ermutigen, den Aufbau und die kluge Anlage von Vermögen für Ihre Rente in die eigenen Hände zu nehmen und beherzt anzugehen.

Ich möchte Ihnen heute für Ihr Vermögensmanagement einmal eine ganzheitliche Sichtweise anbieten.  Eine Sichtweise, die die Zusammenhänge verständlich macht und Sie einen übergeordneten Blick auf  Geldanlage und Vermögensmanagement erhalten können.

Dazu machen wir einen ganz kurzen Ausflug in die Volkswirtschaftslehre. Keine Sorge, ich bin zwar Wirtschaftswissenschaftlerin, aber es erwartet Sie jetzt keine langweilige Theoriestunde in Volkswirtschaft.

In der Volkswirtschaft, d.h. in unserem Wirtschaftssystem gibt es drei Produktionsfaktoren. Ein Produktionsfaktor ist ein Element, das in der Wirtschaft gebraucht wird, um Güter und Dienstleistungen herzustellen.

Der 1. Faktor ist der Boden bzw. die Umwelt. Hierzu zählen alle natürlich vorkommenden Ressourcen, Bodenschätze sowie die Natur. Boden ist nicht vermehrbar und man kann ein Grundstück nicht irgendwo abbauen und wo anders wieder aufbauen, es ist wie Immobilien immobil. Grund und Boden haben daher auch einen eigenen Wert, der nicht beliebig vermehrbar ist  eine Betriebsstätte und ohne optimale Umweltbedingungen ist es nicht möglich, etwas zu produzieren.

Der 2. Faktor ist der Faktor Arbeit, das ist die menschliche Arbeitsleistung. Damit ist sowohl die geistige, also auch die körperliche Arbeit gemeint. Der Ertrag aus dem Faktor Arbeit ist der Lohn, das Gehalt oder bei Selbständigen das, was vom Umsatz nach Kosten und nach Steuern übrig bleibt.

Der 3. Produktionsfaktor ist der Faktor Kapital. Kapital wird von Unternehmen eingesetzt, um Maschinen, Anlagen, aber auch Lizenzen, Rechte usw. zu kaufen. Wenn Kapital nicht ausgegeben wird, bringt es bestenfalls Erträge in Form von Zinsen und Renditen.

Auch als Privatperson verfügen Sie über Produktionsfaktoren, mindestens über Arbeitskraft und Kapital, wenn Sie einen Teil Ihres Einkommens sparen und auf die hohe Kante legen.

Schauen wir uns mal an, welche Möglichkeiten es gibt, Ersparnisse anzulegen und daraus Kapitalerträge zu erzielen. Es gibt eine Vielzahl von Wertpapieren, deshalb habe ich die Wichtigsten aufgelistet.

  • Festverzinsliche Wertpapiere: Die Erträge aus festverzinslichen Wertpapiere nennt man auch Zinsen oder Kupon. Dazu kommen die Erträge aus Kursbewegungen. Zu den festverzinslichen Wertpapieren zählen Staatsanleihen und Unternehmensanleihen.
  • Aktien: Die Erträge aus Aktien nennt man Dividenden. Dazu kommen ebenfalls die Erträge aus Kursbewegungen. Wenn Sie Aktien besitzen, gehört Ihnen ein Teil des Unternehmens. Sie sind damit Stimmberechtigt und können auf der Hauptversammlung über die Zukunft „Ihres“ Unternehmens mit entscheiden.
  • Investmentfonds und ETFs. Ein Investmentfonds ist ganz allgemein gesagt ein Topf, in dem Wertpapiere enthalten sind. Wie gut ein Fonds ist und wieviel Rendite er bringt hängt davon ab, welche Wertpapiere darin enthalten sind. Auch ETFs (Exchange Traded Fund) sind in Investmentfonds, sie können an der Börse gehandelt werden.
  • Gold: Die Erträge aus Gold kommen allein aus Kursbewegungen. Gold bringt in diesem Sinne keinen eigenständigen Ertrag, gilt jedoch als Krisenwährung und kann während schwieriger Börsenphasen erheblich ansteigen.
  • Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Geldanlagemöglichkeiten wie z.B. Zertifikate, Optionen, Schuldverschreibungen, Tages- und Termingeld und noch einige weitere, auf die ich heute nicht näher eingehen möchte.

Diese kurze Übersicht möge erstmal ausreichen, damit Sie sich einen Eindruck verschaffen können, welche Investitionsmöglichkeiten Sie haben, um Kapitalerträge zu erzielen.

Kommen wir nochmal zurück auf unsere drei Produktionsfaktoren Boden, Arbeit und Kapital

Auf dem Produktionsfaktor Arbeit liegt in allen Volkswirtschaften der Welt der Schwerpunkt. Menschen setzen ihre Arbeitskraft ein, um Geld zu verdienen. Das ist ganz normal und daran sind wir gewöhnt. Dadurch ist unsere arbeitsteilige Wirtschaft eigentlich erst entstanden, nämlich dass Menschen bereit sind, ihre Lebenszeit gegen einen Stundenlohn bzw. eine monatlich fixe Bezahlung „zu verkaufen“. Das ist für uns vollkommen normal, absolut sinnvoll und extrem praktisch. Nicht jeder hat soviel Kapital, um seine eigene Firma zu gründen und selbst Angestellte zu beschäftigen.

Interessant wird es doch beim Produktionsfaktor Kapital. Kapital kann, je nach dem wie es angelegt wird, zweistellige Erträge bringen. Diese hohen Erträge ziehen an den meisten Menschen leider völlig vorbei. Das liegt zum einen daran, dass viele Menschen glauben, man bräuchte für Kapitalerträge ein Millionenvermögen. Das ist zwar nicht falsch, jedoch sind bereits kleinere Beträge (im 5-stelligen Bereich) schon sinnvoll, um diese am Kapitalmarkt anzulegen und Gewinne zu erwirtschaften. Zum anderen wissen viele Leute leider gar nichts darüber, wie sie ihr Geld gut anlegen können.  Die meisten Menschen kennen einfach nicht die Möglichkeiten, mit Geld Geld zu verdienen. Oft sind es einfach alte Überzeugungen und Glaubenssätze, die den finanziellen Erfolg verhindern.

Und spätestens an dieser Stelle springen bei vielen Menschen im Kopf die alten Programme an:

  • „Wertpapiere/Aktien sind nur was für Reiche“
  • „Die spielen alle in einer ganz anderen Liga“
  • „Ich habe schlechte Erfahrungen mit Aktien gemacht und deshalb mache ich da nichts mehr.“

Das sind alles Glaubenssätze und festgefahrene Überzeugungen.

Diese alten Überzeugungen verhindern, dass sich Sparer von dem gigantisch großen Kuchen an Kapitalerträgen, der jedes Jahr neu verteilt wird ein Stück abschneiden. Diese Kapitalerträge ziehen an den Menschen vorbei. Wie ein großer Kuchenwagen, der vorbei fährt und die Menschen sind mit ihren Krümeln auf dem Teller von 1% Zinsen beschäftigt.

Wenn Sie jetzt sagen: „Aber ich weiß doch gar nicht, wie ich mit Aktien und ETFs Vermögen aufbauen soll!“ dann helfe ich Ihnen dabei gerne weiter.

Lassen Sie uns ins Gespräch kommen und vereinbaren Sie einen Termin mit mir.

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Carmen Stephan
Diplom-Kauffrau
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