Diesen Fehler würden heutige Rentner rückblickend nicht mehr machen.

von | Mai 11, 2022

„Sparen, für die Rente?? Jetzt noch nicht! Das kann ich immer noch machen.“

Geht es Ihnen genauso? Finden Sie auch, dass das noch Zeit hat? Dann lade ich Sie heute ein, das Thema Alterssicherung mal aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Es geht um nichts geringeres als um den Schutz Ihres Vermögens und den Erhalt Ihres Lebensstandards im dritten Lebensabschnitt: Ihrer Rente.

Mittlerweile hat sich herumgesprochen, dass die gesetzliche Rente für einen auskömmlichen Lebensstandard nicht mehr ausreicht. Trotzdem setzen viele Menschen immer noch auf die Rente vom Staat als den Hauptfaktor ihrer Alterssicherung.

Was ist der Grund dafür?

Der Grund ist eine Fehleinschätzung der Realität, oder auch kognitive Dissonanz.

Wir wollen nicht wahrhaben, dass etwas nicht so sein wird, wie es uns in Aussicht gestellt wurde. Jeder Angestellte zahlt jeden Monat mehr als 18 % seines Bruttolohnes an die gesetzliche Rentenversicherung. Diese legt das Geld nicht an, sondern gibt es gleich wieder aus, nämlich an die Rentenempfänger. Das nennt man Umlageverfahren.

Wenn Vater Staat mit unserem Geld wenigstens vorsorglich umgehen und es gut anlegen würde, hätte die gesetzliche Rente ja durchaus ihre Berechtigung. Tut er aber nicht. Das hat politische Gründe und historische Gründe. Mit Gründung der Bundesrepublik wurde von der damaligen Regierung beschlossen, dass das Umlageverfahren mit dem Generationenvertrag das Modell der Zukunft ist. Das war es in den 50er und 60er Jahren auch. Es gab jede Menge Babys, die Baby-Boomer-Generation mit Jahrgang 1964 war der geburtenstärkste Jahrgang aller Zeiten.

Spätestens mit dem Pillenknick in den 70er Jahren hat sich dieser Trend gedreht und es werden zu wenig Kinder und damit künftige Erwerbstätige geboren, die den Generationenvertrag erfüllen könnten.

Da das Thema politisch „schwierig“ ist, fassen es Politiker erst gar nicht an, sondern doktern an Symptomen herum. Die Einführung eines Kapitalgedeckten Verfahrens wäre mehr als überfällig und man hätte das System bereits in den 80er Jahren oder noch früher umstellen müssen.

Es hilft jedoch nichts, sich darüber zu beklagen. Wenn Sie im Alter gut leben möchten, müssen Sie selbst vorsorgen.

Was heutige Rentner empfehlen weiß ich aus einigen Gesprächen, die meine Beratung aufsuchen. „Hätte ich doch mal früher angefangen und nicht mein ganzes Geld immer nur ausgegeben.“ Diesen oder ähnliche Sätze habe ich bereits mehrfach gehört. Manche bedauern auch, dass sie schlicht den Überblick über ihre Altersvorsorge-Verträge verloren haben und alle paar Jahre wieder einen neuen Vertrag abgeschlossen und den bestehenden gekündigt haben. Das verursacht hohe Kosten und bringt wenig Erträge, weil bei jedem Neuabschluss Gebühren anfallen, die erst wieder verdient werden müssen, bis der Vertrag „ins Geld ins Plus“ dreht.

Die wenigsten Verträge für die Altersvorsorge werden bis zum Ende bespart. Das wirkt sich nachteilig auf das Ergebnis aus.

Dabei gibt es heute gute und kostengünstige Möglichkeiten, wie Sie schon mit kleinen Beträgen gut für Ihre Rente vorsorgen können. Es gibt Honorartarife, kostengünstige ETF-Sparpläne und Kombinationen aus verschiedenen Modellen, die zudem auch steuerlich interessant sind.

Wenn Sie einen Überblick über Ihre bestehenden Verträge erlangen und wissen möchten, wie Sie für die Rente aufgestellt sind, vereinbaren Sie gerne einen Termin bei mir.

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Carmen Stephan

Finanzberatung für Frauen | Frankfurt am Main

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