Meine top fünf Gründe für Investmentfonds – erfahre mehr über die Demokratisierung der Geldanlage.

Ein kluger Mensch hat mal gesagt: ‘”Fonds sind die Demokratisierung der Kapitalanlage”.
Warum ist das so?
Was früher nur den “oberen zehntausend” möglich war, nämlich Geld in Wertpapieren anzulegen, geht heute über Investmentfonds für jeden. Schon mit einem monatlichen Sparplan über EUR 50 kannst du in Fonds investieren und damit Anteile an Aktiengesellschaften erwerben. Damit hat jeder Anleger die Möglichkeit, sein Geld am Kapitalmarkt gewinnbringend anzulegen. Mit der richtigen Strategie und einer klugen Fondsauswahl gelingt das ganz leicht.
Nochmal ganz kurz zur Erinnerung: Ein Investmentfonds ist ein “Topf”, in dem Wertpapiere enthalten sind. Das können Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, also Anleihen oder auch Rohstoffe in Form von Edelmetallen sein.
Bevor ich die Frage beantworte, möchte ich nochmal kurz erläutern, was der Unterschied zwischen aktiven und passiven Fonds ist.

Ein aktiv gemanagter Fonds ist ein Fonds, bei dem ein aktiv tätiger Fondsmanager beteiligt ist. Der Fondsmanager überlegt sich genau, welche Aktien und Wertpapiere er für den Fonds kaufen möchte und erstellt eine Investmentstrategie. Jemand tut also aktiv etwas. Diese Tätigkeit wird vergütet mit der entsprechenden Verwaltungsvergütung. Deshalb sind aktiv gemanagte Fonds meist höher in den Kosten als passiv verwaltete Fonds.

Ein passiv verwalteter Fonds, ein sog. ETF (Exchange Traded Fund) wird nicht aktiv durch einen Fondsmanager gemanagt, sondern nur passiv verwaltet. Ein Aktienhändler kauft die Aktien, die in dem jeweiligen Index enthalten sind. Deshalb haben ETFs auch eine deutlich niedrigere Verwaltungsvergütung im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds. Das nur nochmal zur Erinnerung für dich. Im folgenden spreche ich immer von Investmentfonds, meine damit aktive und passive Fonds gleichermaßen. Einige der Gründe, die bei der Geldanlage für Investmentfonds sprechen, sind z.B. diese:

Hier kommen meine top fünf Gründe für Investmentfonds.

  1. Fonds streuen das Risiko.
    Wenn du dein Geld in Fonds investierst, streust du das Risiko deiner Geldanlage ganz erheblich. Im Vergleich dazu stehen einzelne Wertpapiere, egal ob Aktien oder festverzinsliche Wertpapiere. Entscheidest du dich für Einzelwerte, konzentrierst du das Risiko auf einige wenige Aktien. Kaufst du dagegen einen Fonds, verteilst du das Risiko auf viele verschiedene Aktien, d.h. Unternehmen. Wenn ein Unternehmen in deinem Fonds gerade mal eine schwierige Phase in der Geschäftsentwicklung durchläuft, können die anderen Unternehmen diese Talsohle auffangen. Das ist ganz wichtig, vor allem wenn ein Unternehmen tatsächlich Konkurs anmelden muss. Das kommt zwar bei großen Aktiengesellschaften nicht so oft vor, hat es allerdings auch schon gegeben.
    Hast du dann dein Risiko nicht gestreut, kannst du viel Geld verlieren. Das wünscht sich niemand.
  2. Fonds sind liquide.
    Du kommst jederzeit an dein Geld, denn Fonds werden börsentäglich gehandelt, das heißt es wird jeden Tag ein Preis für den Anteil des Fonds ermittelt. Anders als bei bestimmten Aktien, Immobilien oder Gold kannst du Anteile an einem Fonds jeden Tag kaufen oder verkaufen. Das ist unglaublich praktisch und viele Anleger wissen das nicht. Ich werde häufig gefragt, wann man wieder über sein Geld verfügen kann. “Jederzeit” sage ich dann “können Sie über Ihr Geld verfügen”. Trotzdem solltest du Aktien nicht als eine kurzfristige Geldanlage ansehen. Aktien und Aktienfonds schwanken in ihrem Wert und es könnte sein, dass der Preis gerade nicht so günstig steht, wenn du dein GEld ganz dringend brauchst. Deshalb rate ich immer dazu, sich ein finanzielles Polster für unvorhergesehene Fälle anzulegen. Wieviel das ist bleibt jedem selbst überlassen. Eine Daumenregel sagt: mindestens drei Monatsgehälter. Ich bin immer für etwas mehr Liquidität, z.B. sechs Monatsgehälter. Entscheide das selbst für dich, mit wieviel Polster du dich wohl fühlst.
  3. Fonds sind Sondervermögen.
    Das bedeutet, dass das Vermögen in den Fonds vom Kapital der Investmentgesellschaft getrennt behandelt wird. Im Insolvenzfall der Fondsgesellschaft fällt dein Vermögen also nicht unter die Konkursmasse der Firma, sondern dein Geld ist geschützt und du bekommst es trotzdem ausgezahlt. So steht es im Kapitalanlagegesetz (KAGB) .
    Bei Zertifikaten ist das anders. Vielleicht erinnerst du dich noch an die Pleite der Lehman Bank im Jahr 2008 in den USA. Viele Anleger, auch in Deutschland, hatten Zertifikate der Lehman Bank gekauft. Als Lehman Konkurs anmelden musste, war das Geld der Anleger weg. Das kann bei Investmentfonds nicht passieren. Das Fondsvermögen ist als Sondervermögen ausgewiesen und ist damit im Konkursfall geschützt.
  4. Fonds sind transparent
    Auch das Thema Transparenz ist gesetzlich geregelt. Fondsgesellschaften müssen für ihre angebotenen Investmentfonds umfangreiche Berichte erstellen. Wenn du schon mal Fonds gekauft hast, kennst du das wahrscheinlich. Es gibt Jahres- und Halbjahresberichte, Verkaufsprospekte und jede Menge an Informationsmaterial, das dich über Strategie, die Länderaufteilung und viele weitere Details informiert. Die wesentlichen Anlegerinformationen, auch KIID (Key Information Investor Document) enthält zudem weitere wichtige Informationen, z.B. über Rendite und Risiko.
    Ich finde es gut und wichtig, dass sich Anleger vor dem Kauf umfangreich informieren und wissen in was sie investieren. Dazu gibt es außerdem jede Menge Fachliteratur und zahllose Webseiten.
  5. Fonds gibt es für jeden Anlegertyp
    Mittlerweile gibt es unzählige Investmentfonds, die in Deutschland gekauft werden können. Für jeden Anlagehorizont, also kurz-, mittel- oder langfristig, für jeden Risikotyp (von streng konservativ bis hin zu hochspekulativ) und für jedes Thema, z.B. grüne Investmentfonds oder Fonds für bestimmte Länder (z.B. Indien oder China): es gibt für alle Anlegervorlieben Investmentfonds.
    Du hast die Qual der Wahl.
    Bei so vielen Fonds bleibt nur noch die Frage: wie startest du am besten? Frage dich zuerst folgendes:
    – für welchen Zweck möchtest du Kapital aufbauen?
    – Wie viel kannst du einmalig anlegen und wie viel möchtest du monatlich investieren?
    – Möchtest du dein Geld in bestimmte Branchen lenken wie z.B. den Klimaschutz?

Das sind nur einige wenige Fragen, die dich bei deinem Investment unterstützen können. Ich möchte dir raten, dich ausführlich mit dem Thema zu beschäftigen und/oder dir noch einen Berater an die Seite zu nehmen. Beim Ausarbeiten der für dich passenden Strategie kann eine fundierte Beratung durchaus hilfreich sein.

Ich wünsche dir viel Erfolg. Wenn du Fragen hast, schreibe mir eine e-mail oder ruf mich an.

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Carmen Stephan
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