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Achtung: Crash-Propheten auf dem Vormarsch

Fast täglich erreichen mich Anfragen, die alle in eine Richtung zielen:

  • Steht unser gesamtes Finanzsystem vor dem Kollaps?
  • Ist der seit Jahren heraufbeschworene große Crash jetzt da?
  • Bricht die ganze Weltwirtschaft zusammen?

Viele Menschen sind derzeit sehr besorgt und haben Angst vor der Zukunft. Nicht vor etwaigen Verlusten an den Börsen; das tangiert die Wenigsten, da die Wenigsten investiert sind.
Es ist viel mehr die Angst vor den wirtschaftlichen und den damit verbundenen persönlichen Folgen der Corona-Krise. Krisen, gleich welcher Art sind immer der optimale Nährboden für Crash-Propheten und apokalyptische Schwarzmaler. Diese Zeitgenossen spielen mit den Ängsten der Menschen und wollen aus der großen Verunsicherung mächtig Kapital schlagen.

Wie läuft die Masche der Schwarzmaler?

  1. Zuerst werden im Vorfeld bereits Untergangsszenarien verprobt und möglichste viele Menschen darauf eingeschworen. Das ist sehr einfach und lässt sich bestens mit Schriftstücken in die Welt bringen. Das können Bücher sein oder auch regelmäßig erscheinende Publikationen wie Blogs oder Newsletter.
  2. im nächsten Schritt, nämlich dann wenn eine kritische Masse erreicht und der Rezipientenkreis ordentlich gewachsten ist, werden erste Lösungen für die mit der Krise entstehenden Probleme feilgeboten.
  3. Ist die Krise eingetreten, tingeln die Crash-Propheten durch die Medien und sitzen in allen Talkshows dieser Welt, um noch mehr Aufmerksamkeit und Medienpräsenz zu erhalten.

Das große Ziel der Schwarzmaler ist es, mit den Ängsten der Menschen möglichst viel Umsatz zu generieren.
Dabei ist es egal, was der Crash-Prophet im Angebot hat. Das harmloseste und das, was für die Käufer am wenigsten ins Geld geht sind Bücher. Gut geschriebene Bücher über zukünftige Horrorszenarien aktivieren direkt das Angstzentrum im Gehirn und verkaufen sich wie geschnitten Brot.
Weitaus bedenklicher wird es, wenn spezielle Kapitalanlageprodukte, Beteiligungen oder irgendwelche Crash-Zertifikate verkauft werden. Damit kannst du richtig Geld in den Sand setzen.
Was derzeit auf dem Vormarsch zu sein scheint sind Network-Modelle auf Kryptowährungsbasis. Angeblich winken sechsstellige Monatseinkommen, finanzielle Freiheit und die Befreiung aus der Knechtschaft des Angestelltendaseins. Diese “Erlösungsbotschaften” zielen direkt ab auf das Belohnungszentrum im Gehirn, denn:
Wer will das nicht??? Wer sehnt sich nicht danach, endlich aus dem Vollen zu schöpfen und alle Sorgen über die Zukunft an den Nagel hängen zu können?! Das ist der Traum sehr vieler Menschen. Ganz nebenbei: das ist auch der Grund, warum so viele Menschen Lotto spielen.

Der Clou bei den Untergangsszenarien ist: je besser die Story verkauft wird, desto lauter klingelt die Kasse.
Versteh mich bitte nicht falsch, ich habe nichts dagegen, wenn jemand mit seinem Geschäftsmodell richtig viel Geld verdient, ganz und gar nicht. Aber wenn der klare Sachverstand von ansonsten logisch denkenden Menschen so an den Pranger gestellt wird, finde ich das nicht mehr lustig.

Ich möchte dir daher einen wohlgemeinten Rat geben:
Lass dich bitte nicht von Crash-Propheten, Schwarzmalern und Berufspessimisten verunsichern. Mach dir bitte klar, daß es sich bei den angebotenen “Lösungen” um Geschäftsmodelle handelt, die nur ein Ziel haben: dem Initiator einen möglichst hohen Gewinn zu bescheren.

Zudem sei gesagt: Krisen hat es zu allen Zeiten der Menschheit gegeben. Ob es nun in biblischen Zeiten Hungersnöte oder Insektenplagen waren oder in der jüngeren Vergangenheit Kriege oder Wirtschaftskrisen. Es hat sie immer gegeben und wird sie auch in Zukunft immer geben. In der Krise selbst gilt: die Nerven bewahren und abwarten bis alles vorbei ist. Nutze die Zeit lieber, um Pläne für die Zukunft zu machen, anstatt panisch zu reagieren und in den Jammer-Tenor der Medien einzusteigen.
Aus jeder Krise, ist sie endlich überwunden, erwachsen ungeahnte Chancen und Möglichkeiten. Auch die jetzige Krise bietet gute Gelegenheiten, um z.B. an der Börse gutes Geld zu verdienen. Mach dir also bitte klar, wie das Spiel der Crash-Propheten läuft und ziehe daraus deine eigenen, logischen Schlüsse.

Es hat übrigens nichts mit Mut zu tun, wenn du jetzt investierst, sondern ausschließlich mit Logik und Sachverstand. An der Börse braucht es keine mutigen Menschen, sondern Leute, die rational und logisch denken können.

Wenn du wissen möchtest, wie du aus der jetzigen Situation das Beste für deine Kapitalanlagen machen kannst, vereinbare einen Termin für ein kostenloses Beratungsgespräch bei mir.

Carmen Stephan
Diplom-Kauffrau
European Financial Advisor

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