Armes Mädchen trifft reichen Mann und alles wird gut! Wirklich?

Kennst du noch den Song “Money, Money, Money” von ABBA aus den 70ern? Ich kann mich noch sehr gut an diese alte Schwarte erinnern. Meine Freundin Corinna und ich haben damals ABBA gehört bis zum abwinken.

In dem Song geht es um eine junge Frau, die davon träumt, sich einen reichen Mann zu angeln. Dann hätte sie keine Sorgen mehr, müsste nicht mehr arbeiten und könnte sich auf seine Kosten ein schönes Leben machen.
Klingt verlockend, nicht wahr?

Mädels, ich kann euch nur raten: lasst es sein. Gebt euch gar nicht erst der Illusion hin, dass einer kommt und euch versorgt, bis ihr alt und grau seid. Wenn ihr einen Mann habt mit Moos an den Füßen, der zudem noch ein guter Mensch ist und toll aussieht, ist das klasse! Aber das ist eher die Ausnahme als die Regel. Es gibt sogar ein Buch mit dem Titel “Ein Mann ist keine Altersvorsorge”. Geschrieben haben es meine beiden Berufskolleginnen Helma Sick und Renate Schmidt.
Das Buch gibt es bei überall im Handel. Ich kann es dir nur wärmstens empfehlen, wenn du wissen möchtest, wie du deine Alterssicherung selbst in die Hand nimmst.

Ich weiß es aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn der Traum vom Eheglück platzt. Ich selbst kann ein Lied davon singen wie es ist, mit 52 neu anzufangen.

Vielleicht bin ich auch deshalb so penetrant, immer wieder Frauen darauf aufmerksam zu machen, sich selbst für die Rente abzusichern. Es liegt mir fern, den Teufel an die Wand zu malen. Wenn du glücklich bist, hast einen wunderbaren Mann, vielleicht noch zwei, drei Kinder, da will man das nicht hören. Schon gar nicht von einer Geschiedenen, die meint sie müsste die Welt verbessern. Denk trotzdem mal darüber nach, ob es nicht vielleicht doch sinnvoll wäre, jeden Monat etwas Geld zur Seite zu legen. Wenn ihr glücklich zusammen bleibt bis ans Ende eurer Tage, habt ihr dann sogar noch mehr Geld, das ihr gemeinsam verjuxen könnt.

Es hat übrigens nichts, rein gar nichts mit Intelligenz zu tun, ob sich eine Frau für ihre Rente absichert oder nicht. Ich kenne eine Menge gut ausgebildete, hoch intelligente junge Mütter, die sich entschieden haben, dauerhaft zu Hause zu bleiben und sich der Erziehung der gemeinsamen Kinder zu widmen. Wenn du und dein Mann das auch so handhabt, ist das wunderbar für die Kinder. Wenn du dadurch jedoch auf Jahre nicht mehr in deinem Beruf arbeitest, fehlt dir definitiv Geld, das du später gut gebrauchen könntest. Mach doch daher mit deinem Partner einen Deal nach dem Motto: “Schatz, wenn ich die Kinder versorge und deshalb in meinem Beruf nicht arbeite, übernimm du doch bitte die monatlichen Beiträge für meine Altersvorsorge”. Jeder verantwortungsvolle Familienvater wird die Notwendigkeit einsehen, dass die Mutter seiner Kinder einen finanziellen Ausgleich für die Erziehungszeiten erhalten muss.

Schieb es nicht zu lange auf, nimm es in die Hand und starte jetzt damit, die ersten Schritte in Richtung finanzielle Absicherung für später zu gehen.

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Carmen Stephan
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