Das machen Frauen bei ihrer Geldanlage besser als Männer

Bei allem was in puncto Gendern recht ist, es gibt einige Unterschiede zwischen Männern und Frauen, auch und besonders bei der Geldanlage.

Heute möchte ich Sie mit dem Thema, was Frauen bei ihrer Geldanlage besser machen als Männer abholen und gleichermaßen ermutigen. Ja, es gibt bei der Geldanlage einiges, in dem Frauen wirklich besser sind, wenn sie sich denn endlich trauen, ihr Geld für sich arbeiten zu lassen. Steigen wir ein.

1. Frauen denken langfristiger

Eine der größten Blockaden im Gehirn ist das Verlangen, den optimalen Ein- und Ausstieg am Aktienmarkt zu finden. Menschen lassen sich immer wieder von der Annahme leiten, es gäbe den optimalen Zeitpunkt, um an der Börse zu investieren. Diesen Zeitpunkt gibt es zwar tatsächlich, allerdings kennt man ihn immer erst rückblickend. Vorausschauend ist es nahezu unmöglich, diesen optimalen Zeitpunkt zu erwischen. Wenn es doch gelingt, ist es purer Zufall.
Das heißt mit anderen Worten, dass ein Investment nur langfristig, also allermindestens fünf Jahre, eher länger wirklich Sinn macht. Mit diesem Langfrist-Aspekt können Frauen nach meiner Erfahrung nach viel besser umgehen als Männer. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir Frauen die Kinder bekommen und großziehen und ein Kind ist ja schließlich auch nicht in ein paar Monaten großgezogen. Das dauert viele Jahre.
Männer neigen öfter zum Traden, das heißt zu spekulieren und sind auf der Jagd nach den besten Ein- und Ausstiegszeitpunkten. Das ist zwar nicht falsch, kann man machen, ist jedoch am Ende des Tages wesentlich stressiger als eine langfristig ausgelegte Investmentstrategie. Dazu gehört es auch, Krisen einfach mal auszusitzen, womit wir beim nächsten Punkt wären.

2. Frauen bleiben in Krisenzeiten entspannter

Jede Menge Beispiele für unruhige Börsenphasen bot uns das vergangene Jahr 2022. Man brauchte als Anleger tatsächlich starke Nerven, um diese sich aneinander reihenden Krisen durchzustehen. Ich fand das auch nicht angenehm, aus meiner mehr als 30-jährigen Erfahrung als Wertpapier- und Investment-Expertin kenne ich jedoch solche Phasen zur Genüge. Auch wenn es banal klingt, aber nach jedem Tief kommt auch wieder ein Hoch, nach jedem Rückschlag geht es auch irgendwann wieder aufwärts. Frauen scheinen mit Schwankungen (in der Fachsprache Volatilität genannt) besser zurecht zu kommen als Männer. Im vergangenen Jahr hatte ich einige Anrufe von Kundinnen und Kunden, die Verteilung war in etwa 50 zu 50. Da ich fast nur Frauen berate, haben prozentual deutlich mehr Männer das Gespräch mit mir gesucht als Frauen. Das ist auch gar kein Problem und ich stehe all meinen Kunden jederzeit für ein Gespräch zur Verfügung. Es hat mich nicht gewundert, denn ich kenne die Ängste und Befürchtungen meiner Kunden. Männer brauchen in schwierigen Börsenphasen viel mehr Zuspruch und Ermutigung als Frauen.

3. Frauen bleiben dran

Das „Dranbleiben“ ist nicht nur eine Eigenschaft vieler erfolgreiche Menschen allgemein. Dranbleiben ist auch das Geheimrezept für Investmenterfolg. Synonyme für Dranbleiben sind Disziplin, Geduld oder Beharrlichkeit. Da jedoch Disziplin in unserer modernen Spaßgesellschaft echt altmodisch klingt, nenne ich diesen Erfolgsfaktor lieber „Dranbleiben“. Warum ist Dranbleiben so wichtig? Es gibt mehrere Gründe, der Hauptgrund ist ein mathematischer Grund, der sog. Cost-Average-Effekt. Dieser Cost-Average-Effekt, auch Durchschnittskosten-Effekt bedeutet, dass man als Fondsinvestor mit Sparplan einen günstigeren Durchschnittskurs beim regelmäßigen Kauf von Fondsanteilen erzielen kann, als wenn man nur sporadisch hin und wieder Geld in Fonds investiert. Regelmäßig bedeutet einmal am Monatsersten oder zum 15. des Monats einen Betrag in einen oder mehrere Fonds zu investieren. Der Punkt dabei ist, dass die Preise jeden Tag unterschiedlich sind. Wenn die Preise für Investmentfonds fallen, d.h. wenn die Aktienmärkte fallen, kaufen Sie mehr Anteile für Ihr monatliches Investment. Wenn die Preise dann wieder steigen, werden Ihre Anteile, die Sie zuvor günstig eingekauft haben, mit dem höheren Preis multipliziert. Dadurch steigt Ihr Vermögen. Ganz einfach.
Das ist genau wie an der Tankstelle. Wenn die Benzinpreise fallen, bekommen Sie für EUR 50 mehr Liter Benzin als wenn die Benzinpreise hoch sind.
Männer bekommen meiner Erfahrung nach schnell kalte Füße, wenn Aktienmärkte fallen und möchten ihre regelmäßigen Zahlungen einstellen. Das ist jedoch genauso, als würde man sein Auto stehen lassen, wenn die Benzinpreise fallen. Es ist sinnvoller, dranzubleiben und unruhige Zeiten diszipliniert zu nutzen, um Fondsanteile günstig einzukaufen.

Für viele Frauen ist die Geldanlage am Aktienmarkt immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Ich möchte Sie trotzdem ausdrücklich ermutigen, sich Ihrer Qualitäten bewusst zu werden und sich zu trauen. Mit einem erfahrenen Berater oder Beraterin kommen Sie dem Ziel, Ihr Geld für sich arbeiten zu lassen einen großen Schritt näher und können sich Schritt für Schritt ein eigenes Vermögen aufbauen, das Sie unabhängiger macht von der Meinung anderer. Geld ist zwar nicht alles, jedoch ist es leichter, mit einem gewissen Vermögen im Hintergrund eigene Lebensträume zu verwirklichen. Sei es ein beruflicher Neuanfang, regelmäßige, ausgiebige Reisen oder was auch immer sonst für Sie wichtig ist. Den Kindern eine gute Ausbildung zu ermöglichen ist auch ein Ziel vieler Frauen. Sie möchten ihrem Nachwuchs bestmögliche Chancen bieten, damit sie genau den Beruf ergreifen können, den sie sich vorstellen. All das sind Ziele und Wünsche, die sich mit einem entsprechenden Vermögen, das Sie sich Schritt für Schritt aufbauen, viel einfacher realisieren lassen.

Wenn Sie nun gerne wissen möchten, wie Sie Ihre Ziele und Wünsche realisieren können, rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-mail.
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Carmen Stephan
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