Das sind die 3 großen Risiken für Ihr Vermögen. Kursschwankungen gehören nicht dazu!

Verbraucherschützer, Medien und nicht zuletzt der Gesetzgeber werden nicht müde, vor den Risiken bei der Geldanlage am Kapitalmarkt zu warnen. Insbesondere die Risiken am Aktienmarkt seinen sehr groß und für den Laien unübersehbar. Wahr ist leider, dass viele Anleger in der Vergangenheit schon viel Geld verloren haben und z.B. durch nicht fachgerechte Beratung einen Schaden erlitten haben.

In einigen Punkten gebe ich den Pessimisten recht, z.B. sind nicht alle Finanzberater kompetent oder seriös und können selbst die Risiken einer Geldanlage nicht richtig einschätzen. Es ist leider auch wahr, dass viele Anleger in der Vergangenheit bereits sehr viel Geld verloren haben, aus welchen Gründen auch immer.

Bevor wir uns den Risiken zuwenden, erlauben Sie mir die Antwort auf die Frage: Was ist kein Risiko für Ihr Vermögen?
Sie glauben es kaum, aber das was landauf landab immer als Risiko angeführt wird, sehe ich nicht als Risiko für Ihr Vermögen. Ich spreche von Kursschwankungen. Kursschwankungen an den Aktienmärkten sind keine realen Risiken, sondern ganz normale Entwicklungen an den Kapitalmärkten. Aufwärtsphasen sind ohne Abwärtsphasen nicht denkbar. Es geht ja auch im Leben nicht immer nur nach oben, sondern es gibt immer mal wieder Phasen im Leben, wo nicht permanent die Sonne scheint.
Ich selbst habe in meiner mehr als 30 Jährigen Laufbahn in der Finanzbranche so ziemlich alle Krisen der letzten 30 Jahre miterlebt. Ob es die dot-com-Krise Anfang des Jahrtausends war, die Immobilienkrise 2008/2009 oder die Euroschuldenkrise 2011 und was auch immer es noch gab. Immer wieder haben sich die Aktienkurse nach einem Crash wieder erholt. Krisen sind also normale Begleiterscheinungen der Kapitalmarktentwicklung und sollten Sie nicht wirklich beunruhigen.
Schauen wir uns die wahren Risiken an, von welchen Ihr Vermögen bedroht ist:

  1. Inflation
    Momentan erleben wir die Inflation alle hautnah. Eine Preissteigerung von mehr als 10% hatten wir noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik.
    Inflation ist eine reale Bedrohung für Ihr Vermögen, vor allem dann, wenn Sie hohe Beträge auf Spar- und Tagesgeldkonten lagern. Durch die Inflation verliert Ihr Vermögen jährlich an Wert. Das Risiko, durch die Inflation Geld zu verlieren und tatsächlich immer ärmer zu werden, ist also sehr real. In sieben Jahren hat sich die Kaufkraft Ihres Geldes bei 10% Inflation halbiert.
    Sachwerte wie Immobilien und Aktien sind von der Inflation eher nicht bedroht. Sie gelten sogar teilweise als Inflationsschutz und während inflationärer Zeiten sind Qualitätsaktien und Immobilien in guten Lagen ganz klar die Gewinner.
  2. Angst und Gier
    Auch wenn an der Börse Zahlen, Daten und Fakten zu dominieren scheinen, wird die Börse sehr stark von Erwartungen und Emotionen getrieben. Immer wieder scheint es Verlockungen zu geben, das schnelle Geld mit dem „richtigen Tipp“ zu machen. Schnell reich werden scheint ganz einfach.
    Das ist eine Illusion. Welche Aktien man hätten kaufen müssen, wissen leider immer erst hinterher, wenn der Markt schon gehalten ist. Angst kommt ins Spiel, wenn die Aktienmärkte auf Talfahrt gehen und die schönen Gewinne dahinschmelzen wie Butter an der Sonne. Dann werden Aktien oft in Panik verkauft und Verluste realisiert. Dabei hätte man einfach nur abwarten müssen, bis sich alles wieder erholt. Glauben Sie bitte nicht, dass nur Privatanleger von Angst und Gier getrieben sind. Großanleger/institutionelle Investoren handeln mitunter ebenfalls nicht rational. Das habe ich in meiner Karriere ebenfalls miterleben müssen. Das sind halt auch nur Menschen.
  3. Nicht investiert zu sein
    Das größte Risiko, worauf auch Starinvestor Warren Buffett immer wieder hinweist ist, nicht investiert zu sein. Chancen zu verpassen und darauf warten, dass die Kurse nochmal nachgeben ist auch meiner Meinung nach das größte Risiko an der Börse. Ich habe es in den vielen Jahren, in denen ich nun im Wertpapiergeschäft tätig bin erlebt, dass die Kurse gestiegen sind und Anleger gar nicht investiert waren. Sie hatten immer darauf gehofft, einen günstigen Einstiegszeitpunkt zu erwischen. Während sie warteten und warteten, sind ihnen die Kurse davongelaufen. Das ist dramatisch und im Nachhinein sehr ärgerlich. Hinter dem zögern steckt der Glaube, schlauer sein zu wollen als der Markt. Und natürlich die Angst, beim ungünstigen Einstieg in den Markt Verluste zu machen. Beides ist illusorisch bzw. unbegründet.

Das sind also nach meiner Erfahrung die größten Risiken an der Börse und wie Sie unschwer erkennen können, gehören Kursschwankungen nicht dazu. Im Gegenteil. Kursschwankungen helfen Ihnen sogar dabei, Vermögen mit Hilfe von Sparplänen aufzubauen und in Abwärtsphasen günstig einzukaufen.
Konstant investieren, dranbleiben und sich nicht von Nachrichten und Medien verrückt machen zu lassen. Börse hat auch ganz viel mit Gelassenheit zu tun. Am erfolgreichsten sind die Anleger, die entspannt bleiben und Kursschwankungen gelassen an sich vorüberziehen lassen.

„Ja, Frau Stephan, das sind dann die Leute, die bereits Millionen auf ihren Konten haben.“ sagen Sie jetzt vielleicht. Da kann ich Sie beruhigen, es ist nie eine Frage der Höhe Ihres Depots. Das hängt ganz allein davon ab, was Sie für sich selber als ein großes Vermögen erachten. Die meisten Millionäre haben mal klein angefangen, falls sie nicht schon als Millionär zur Welt kamen. Jedes Vermögen beginnt mit der Entscheidung, den ersten Schritt zu tun.

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Carmen Stephan
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