So schützen Sie Ihr Vermögen vor der steigenden Inflation

Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass die Verbraucherpreise in den letzten Wochen stark angestiegen sind. Alle Autofahrer haben die erste Schockwelle bei den Benzinpreisen bereits hinter sich. Auch ALDI hat Preiserhöhungen auf zahlreiche Lebensmittel bereits umgesetzt und auch Bekleidung, Computerartikel und der Bioladen meines Vertrauens hat bereits Mehl und Speiseöl rationiert. Eine Inflationsrate von 7,3 wurde für März 2022 hat das Statistische Bundesamt errechnet. Der Ukraine-Krieg ist momentan die Hauptursache für diese hohe Inflationsrate. Der Grund dafür ist, dass wir in Deutschland aus der Ukraine jede Menge Grundnahrungsmittel wie Speiseöl und Getreide importieren, ebenso wie Tierfutter. Nachdem uns Wirtschaftsminister Robert Habeck in der vergangenen Woche im heute journal im ZDF mit dem Satz „Wir werden alle ärmer werden“ auf schwierige Zeiten eingestimmt hat, können wir uns gedanklich schon mal darauf einstellen, was das für jeden persönlich bedeuten könnte.

Nahezu alle Menschen hierzulande müssen sich über ihre Alterssicherung und damit verbunden dem Vermögenserhalt und -mehrung Gedanken machen. Das Modell Tagesgeld funktioniert genauso wenig mehr wie die klassische Lebensversicherung oder gar der Bausparvertrag.

Was ist jetzt gefragt? Sachwerte!
Sachwerte sind Immobilien, Aktien und Edelmetalle. Wenn Sie bereits eine Immobilie in gutem Zustand Ihr Eigen nennen und sich diese zudem in einer guten Lage befindet, möchte ich Sie beglückwünschen. Als Immobilienbesitzer haben Sie sicher eine Rücklage für Reparaturen oder Instandhaltungsaufwendungen in der Hinterhand. Wenn Sie Ihre Immobilie selbst bewohnen ist Ihnen bewusst, dass die eigene Immobilie mehr ein Kostenfaktor als ein Investitionsobjekt ist. Ich finde es trotzdem gut, eine Immobilie zu haben. Immobilien können immer auch Teil der Altersvorsorge sein und man hat im Alter, sofern das Haus abbezahlt ist, keine Kosten mehr für die monatliche Miete zu zahlen.

Auch Aktien sind Sachwerte, da Sie sich mit Aktien an einem Unternehmen beteiligen. Als Aktionär gehört Ihnen ein Teil der Firma und Sie haben bestimmte Rechte. Zum Beispiel können Sie auf der jährlichen Hauptversammlung Ihre Stimme als Aktionär einbringen. Außerdem kassieren Sie Dividende, wenn die Aktiengesellschaft Dividenden zahlt. Das Interessante bei Aktien sind jedoch die langfristigen Kursgewinne. Als Inflationsschutz dienen Aktien deswegen, weil die Aktienkurse mit den Preisen für ihre Güter und Dienstleistungen, den Umsätzen sowie den Gewinnen, die das Unternehmen macht normalerweise steigen. Das ist ein Gesetz der Marktwirtschaft. Es gibt jedoch auch Jahre, wo die Gewinne nicht so sprudeln wie sonst und als Teil der Wirtschaft ist eine Aktiengesellschaften natürlich auch den Unbillen der Konjunktur ausgesetzt. In konjunkturellen Talfahrten geht es dann oft auch mit dem Aktienkurs bergab. Nichts desto trotz lohnt sich ein Investment in Qualitätsaktien auf lange Sicht (10 Jahre und länger) immer.

Schauen wir noch auf Edelmetalle, insbesondere auf Gold. Gold ist besonders in Krisenzeiten bei Anlegern sehr beliebt. Gold gilt als Schutz (Hedge) und die Preise für Gold steigen immer dann, wenn die Aktienmärkte auf Talfahrt gehen. Beachten Sie dabei jedoch, dass Sie nicht Ihr ganzes Vermögen in Gold investieren. Gold bringt außer Kursgewinnen keine regelmäßigen Erträge wie z.B. Dividendenaktien oder Zinszahlungen auf festverzinsliche Wertpapiere. Außerdem ist Gold politisch reguliert und es gab bereits Goldhalteverbote. Das letzte Goldverbot wurde 1923 erlassen, ist also schon fast 100 Jahre her. Aber wer weiß was sich unsere Politiker noch so alles einfallen lassen.

Ich möchte Ihnen raten, Ihr Vermögen zu streuen und dabei den Sachwerten eindeutig den Schwerpunkt beizumessen. Eine Immobilie ist immer gut, wenn man sie sich leisten kann. Sie möchten ja auch nicht Ihr Leben für einen Immo-Kredit so sehr einschränken, dass Sie sich keinen Urlaub mehr leisten können.

Aktien oder Aktienfonds (ETFs) sind sicher immer eine gute Wahl, wenn Sie ein gut strukturiertes, stabiles Depot haben, in dem Sie weltweit investieren und auf allen Kontinenten Chancen nutzen.

Schließlich macht es durchaus Sinn, einen Teil in Gold oder allgemein in Edelmetalle zu investieren. Informieren Sie sich dazu vorher genau und kaufen Sie lieber physisches Gold als Goldfonds oder Goldzertifikate. Münzen und Barren können Sie sich zu Hause in Ihr Schließfach legen und können sich regelmäßig daran erfreuen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Aufteilung Ihres Vermögens.

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Carmen Stephan
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