So war das Börsenjahr 2019

von | Jan 14, 2020

Nachdem nun alle wieder aus den Ferien zurück sind, lass uns gemeinsam mal einen Blick zurück auf das Börsenjahr 2019 nehmen.

Hast Du gewusst, daß allein der DAX in den letzten 12 Monaten um mehr als 25% zugelegt hat? Der MSCI World Index hat es auf ein Plus von 30% und der S&P 500 hat das Jahr 2019 sogar mit über 33% abgeschlossen . Gold hat sich mit einem Zuwachs von etwas über 18% in USD verbessert ebenso wie der MSCI Emerging Markets, der um etwa 20% zugelegte. Einzig der Rentenindex REXP schaffte gerade ein Plus von etwa einem Prozent. Letzteres ist der Nullzins-Politik der EZB geschuldet, die die Zinsen in der Eurozone auch im vergangenen Jahr nicht angehoben hat. Diesen Kurs wird die EZB auch in den nächsten Jahren beibehalten.

Dieses fulminante Ergebnis an den Börsen war im Januar 2019 nicht abzusehen. Vor einem Jahr unkten die Crashpropheten laut in den Medien, was 2019 doch für ein schwieriges Aktienjahr werden würde. Damals dominierten Meldungen über eine neue EU-Schuldenkrise mit Italien als möglichem Auslöser die Märkte. Ebenso heiß wurde der Brexit als möglichen Dämpfer für die Märkte gehandelt. Auch globale Konjunktursorgen drückten zeitweise auf die Stimmung an den Märkten. Nichts davon ist wirklich eingetroffen. Der Brexit war bereits Anfang 2019 eingepreist, die Italiener haben, zumindest nach Außen ihre Staatsfinanzen wieder im Griff und die globalen Konjunktursorgen sind ebenfalls abgeebbt. Tatsächlich gibt es immer wieder neue Themen, die Einfluss auf die Märkte nehmen können und es tatsächlich auch tun. Derzeit spielt die Krise in der Automobilindustrie eine große Rolle. Aber jede Krise geht irgendwann vorbei.

Die Frage aller Fragen, die sich potenzielle Anleger jetzt stellen:

„Jetzt sind die Aktienmärkte schon so hoch gestiegen, lohnt es sich jetzt überhaupt noch einzusteigen?“

Ich antworte mal pragmatisch: Da es kaum Alternativen zu Aktien und Aktienfonds gibt, wird es auch in den kommenden Jahren immer gute Chancen geben, mit Aktien Geld zu verdienen und Vermögen aufzubauen. Gleichwohl gehe ich davon aus, daß die Aktienmärkte volatil bleiben werden. Die Vola wird gegebenenfalls sogar noch zunehmen. Höhere Renditen für dein Vermögen sind die Prämie oder die Belohnung für dich, die du für das Aushalten von Kursschwankungen an der Börse bekommst. Wenn du vorübergehend Verluste in deinem Depot verzeichnest, ist es am klügsten, sie auszusitzen.

Welche anderen Anlageformen gibt es?

  • Auf dem Sparbuch hast du keine sicheren Erträge mehr, es gibt nur noch sichere Verluste. Verluste durch Inflation und Negativzinsen.
  • Der Ertrag des REXP (Deutscher Rentenindex) in 2019 mit 1% hat für Anleiheinvestoren noch nicht mal die Inflation verdient.
  • Immobilien, das kannst du dir an einer Hand abzählen, haben in Rhein-Main, München oder Berlin mittlerweile ein Preisniveau erreicht, daß einem schwindelig werden kann. Von einigen Käufern wird das 30- bis 35-fache der Jahresmiete und mehr gezahlt.

Das sind alles keine guten Ideen, um Geld anzulegen und Vermögen aufzubauen.

Wenn du bisher nur wenig Erfahrung am Aktienmarkt gemacht hast, starte am besten mit einem Fondssparplan. Das funktioniert ganz einfach. Über einen Sparplan kannst du ganz leicht Vermögen schaffen, denn du kaufst in jedem Monat für den gleichen Betrag Fondsanteile. Das kannst du auch über ein Online-Depot und mit passiven Fonds, also ETFs machen. Das clevere daran ist, daß du von Börsenflauten sogar profitierst. Dann kaufst du nämlich mehr Anteile für deinen immer gleichen Sparbeitrag und hast mehr Anteile im Depot, wenn die Börse wieder steigt.

Es ist wirklich ganz einfach. Wenn du genau wissen möchtest, wie das für dich funktionieren kann, melde dich bei mir. Ich wünsche dir schon heute viel Erfolg.

Finanzmentoring-Carmen-Stephan Portrait

Carmen Stephan

Finanzberatung für Frauen | Frankfurt am Main

Als Finanzmentorin begleite ich Sie persönlich auf Ihrem Weg zu finanzieller Unabhängigkeit. Mit einem respektvollen und wertschätzenden Ansatz auf Augenhöhe habe ich Ihre finanziellen Interessen im Blick.

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