Warum spenden nicht nur dem Spenden-Empfänger, sondern auch dem Spendenden hilft.

Zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen für Ihre zahlreichen Zuschriften auf meine Weihnachtsgrüße bedanken. Ich bin so glücklich und dankbar, dass Ihnen meine Weihnachtsspenden-Aktion an die Frankfurter-Altenhilfe gefallen hat. Es haben sich viele Leserinnen und Leser meines Blogs gemeldet und haben mich darin bestärkt, in diesem Jahr keine gedruckten Weihnachtskarten zu versenden und stattdessen zu spenden.

In dem heutigen Blogartikel, der für dieses Jahr der letzte sein wird, möchte ich ein wenig zum Thema Spenden philosophieren. Ja, heute gibt es ausnahmsweise mal keinen Kapitalmarkt-Blog oder ein Anlage-Thema, sondern ich möchte heute mit Ihnen gemeinsam über den Tellerrand der Kapitalmärkte hinausblicken. Vielleicht mag der Inhalt dem ein oder anderen etwas esoterisch vorkommen, aber das macht nichts. Im Hinblick auf das Jahresende, habe ich mir gedacht, kann man auch mal ein übergeordnetes Thema wie das schöne Thema Spenden aufgreifen.

Zu Weihnachten steigt die Spendenbereitschaft unter den Menschen massiv an. Viele Spendenaufrufe in den Medien, in der Zeitung und im erweiterten Bekanntenkreis machen die Runde.

Auch die Spendenbereitschaft meiner Oma war immer sehr groß. Obwohl meine Großeltern keine allzu hohe Rente hatten, war meine Oma immer sehr großzügig mit ihren Gaben. Ich kann mich erinnern, dass sie in jedem Jahr an Weihnachten dem Postboten, dem Zeitungsausträger und den Männern von der Müllabfuhr ein großzügiges Trinkgeld gab. Sie hat damit ihre Wertschätzung zum Ausdruck gebracht und ihnen für ihre Arbeit und ihren Service im abgelaufenen Jahr gedankt.

Streng genommen war das eigentlich keine Spende, sondern eher eine Art extra Dankeschön für die Dienstleistungen, die sie im Laufe des Jahres erhalten hat.

Warum tut spenden nicht nur dem Empfänger, sondern auch dem Spendenden gut? Geld ist nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern Geld ist eine Form von Energie. Mit der Energie des Geldes können Sie jede Menge Gutes bewirken. Sie können Ihren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen, sich selbst einen guten Lebensstil, zu Weihnachten schöne Geschenke kaufen und eben auch andere Menschen unterstützen. Menschen, die vielleicht nicht ganz so viel Geld haben wie man selber.

In früheren Zeiten gaben die Menschen „den Zehnten“ der Kirche. Die Landwirte behielten ein Zehntel ihrer Ernte ein, um im nächsten Jahr Samen für die nächste Aussaat zu haben. Damit haben sie in der Gegenwart den Grundstein für die nächste Ernte gelegt.

Mit dem Geld, das Sie anderen freiwillig geben, sähen Sie den Samen für künftige Geldzuflüsse auf Ihr eigenes Konto. Sie zeigen mit Ihrer Großzügigkeit dem Leben, dass Sie soviel haben, dass Sie davon noch etwas abgeben können. Das ist nicht nur eine schöne Geste, sondern auch ein Signal, dass Sie auch anderen Menschen, bedürftigen Menschen helfen können. Es muss nicht viel sein. Sie sollen ja nicht Ihr ganzes Geld verschenken, sondern geben Sie einen kleinen Teil und erweisen Sie sich anderen gegenüber großzügig. Gemäß dem Prinzip von Ursache und Wirkung setzen Sie damit eine Ursache. Eine Ursache der Großzügigkeit und die Wirkung wird sich in Form von Großzügigkeit wieder in Ihrem Leben spiegeln.

Probieren Sie es einfach aus und zeigen Sie sich großzügig. Das Leben wird es Ihnen danken und sich Ihnen gegenüber ebenfalls großzügig erweisen.

Ich verabschiede mich mit diesem Blogbeitrag in die Weihnachtspause. In der Woche ab dem 9. Januar geht es weiter mit interessanten Beiträgen zu den Kapitalmärkten. Das Jahr 2023 wird bestimmt die ein oder andere Überraschung für uns bereithalten. Es wird sicher nicht langweilig.

Ihnen schöne Weihnachtsfeiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

Carmen Stephan
Diplom-Kauffrau
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